• #FactoryWisskomm
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    #FactoryWisskomm: „Handlungsperspektiven für die Wissenschaftskommunikation“

    Live-Stream am 23. Juni, 18:30 Uhr. Die COVID-19-Pandemie hat uns eindrücklich vor Augen geführt, wie sehr die Wechselbeziehungen zwischen Wissenschaft, Gesellschaft, Medien und Politik unser aller Leben prägen und wie wichtig Kommunikation über, aus und mit der Wissenschaft ist. Aber was braucht es, um qualitätsgeleitete Wissenschaftskommunikation zu betreiben? Wie können kommunizierende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterstützt werden und welche Anerkennung bekommen Sie dafür? Wie kann der öffentliche Diskurs zu Wissenschaftsthemen durch unabhängigen und kritischen Wissenschaftsjournalismus gestärkt und bereichert werden? Zu diesen Fragen startete das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Herbst 2020 den Strategieprozess #FactoryWisskomm, an dem auch WiMaKo mitgewirkt hat. Bis April 2021 haben wir gemeinsam mit über 150…

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    Lunch & Talk mit dem ZWM auf Twitter Spaces

    Am Donnerstag den 9. Juni um 12:30 Uhr werden wir zusammen mit dem Zentrum für Wissenschaftsmanagement Speyer ein neues Format ausprobieren und uns für eine Stunde Lunch & Talk auf Twitter Spaces treffen. Das Thema unseres Gesprächs wird, passend zum Format, die Vernetzung im Wissenschaftsmanagement sein. Auf dem virtuellen Podium sind dabei: Dr. Sandra Westerburg (FU Berlin) Dr. Torsten Fischer (Leiter der KoWi – Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen) Dr. René Krempkow (HU Berlin – Projekt KaWuM-Survey) Claudia Wendt (Graduiertenkolleg WiMaKo – HoF Institut für Hochschulforschung, Wittenberg) Moderation: Dr. Katja Knuth-Herzig (Graduiertenkolleg WiMaKo – Uni Speyer) Dr. Editha Marquart (WITI Uni Speyer) Wer das Format noch nicht kennt, Twitter Spaces ist…

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    Interview zum Speyerer Studiengang Wissenschaftsmanagement (MPA) und zur Verbindung von Praxis und Studium

    auf der WiHo-Berufswege-Seite des BMBF Jan Lauer spricht in dem Video über sein Masterstudium Wissenschaftsmanagement (M.P.A.) an der Universität Speyer und teilt seine Erfahrungen aus seinem bisherigen Berufsleben und die Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis. Das Video sowie weitere Videos zum Thema WiHo-Berufswege auf der Seite des BMBFs: https://www.wihoforschung.de/de/wiho-berufswege-3442.php

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    Von Stammzellen, Tierversuchen und Politik. Eine Diskussion am Universitätsklinikum Essen

    Darf Wissenschaft menschliche Embryonen zu Forschungszwecken „verbrauchen“? Was spricht für und was gegen das „Klonen“ von Menschen? Wiegen Hoffnungen auf die künftige Heilung von Krankheiten schwerer als die Unverletzlichkeit der Menschenwürde? Und welche Rolle spielen Tierversuche? Diese und weitere ethische Streitfragen um das Thema Stammzellforschung diskutierte Florian Hoffmann mit Schüler:innen, Lehrer:innen und Stammzellforscher:innen beim digitalen UniStem Day 2021 am Universitätsklinikum Essen. Stammzellen gelten als Hoffnungsträger einer künftigen regenerativen Medizin. Gleichzeitig stehen sie beispielhaft für eine Reihe neuer Technologien, die Politik, Wissenschaft und Gesellschaft mit neuartigen Herausforderungen konfrontieren. Insbesondere die Beforschung sogenannter embryonaler Stammzellen, die aus frühen Embryonen gewonnen werden und sich zu allen möglichen Zelltypen ausdifferenzieren können, hat in den…

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    Einladung zur digiGEBF21!

    von Katja Knuth-Herzig Neben dem Thema Wissenschaftkommunikation fühle ich mich immer noch sehr in der Empirischen Bildungsforschung daheim und bin aktives Mitglied der GEBF (Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung). Als dort gegen Ende 2020 die Idee für ein Format abseits der inzwischen üblichen digitalen Tagungen aufgekomen ist, war ich sofort bereit bei der Planung und Organisation dabei zu sein. So kommt es, dass ich mich heute sehr freue, endlich die Einladung zur digiGEBF21 teilen zu dürfen 🙂 Das wird ein spannendes Jahr! Einladung zur digiGEBF21, dem digitalen Konferenzjahr der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung! Die Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF) möchte die Vielfalt der Empirischen Bildungsforschung einem breiten Publikum zugänglich machen und…

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    Unsichere Zeit(en). Konstruktivistische Perspektiven auf die Politik der Zeit und ihre Folgen für die Demokratie

    Unsichere Zeiten fordern politische Entscheidungen – doch politische Entscheidungen zeitigen ihrerseits Unsicherheit. Beides gilt insbesondere für Demokratien. Konstruktivistische Theorien der Politik reformulieren diesen Befund als Kontingenz sozialer Ordnung und fokussieren den Prozesscharakter ihrer politischen Bewältigung. Die Zeit erscheint somit selbst als ein Unsicherheitsfaktor, den Politik zwar nicht ausräumt, aber bändigt, transformiert und unter kontrollierten Bedingungen reproduziert. Dies verschiebt die Herausforderung demokratischer Politik in Zeiten der Unsicherheit in das Problem der politischen Implikationen der unsicheren Zeit und die Frage nach ihren Folgen für die Demokratie. Florian Hoffmann und Theresa Franke adressieren diese Problemstellung mit einem Panel unter der Überschrift „Unsichere Zeit(en). Konstruktivistische Perspektiven auf die Politik der Zeit und ihre Folgen…

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    Gedanken über die Denkwerkstatt #FactoryWisskomm

    von Katja Knuth-Herzig. Bereits im Grundsatzpapier des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur Wissenschaftskommunikation, das im November 2019 von Ministerin Anja Karliczek vorgestellt wurde, ist die Denkwerkstatt #FactoryWisskomm als wichtiger Baustein angekündigt worden, der maßgeblich dazu beitragen soll, die Wissenschaftskommunikation zu stärken. Es soll kein geringeres Ziel erreicht werden, als die Wissenschaftskommunikation als Thema „…in die Chefetage zu bringen“. Die Wissenschaftskommunikation soll stärker als bisher in der Wissenschaft selbst verankert werden und es soll erreicht werden, dass sie bei jedem Forschungsprojekt bereits in der Planung mitgedacht wird. In einer Arbeitsphase von acht Monaten soll die #FactoryWisskomm zentrale Handlungsfelder hierfür definieren, Maßnahmen zur Zielerreichung entwickeln und die Umsetzung der Ergebnisse…

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    Informiertes Vertrauen – Reflexionsfähigkeit ist gefragt!

    Ein Gespräch mit Rainer Bromme  Blogbeitrag von Jan Lauer, Florian Hoffmann & Rebecca Moltmann   Gleich zu Beginn unseres zweiten Kaminabends verdeutlichte unser Gast Rainer Bromme, Seniorprofessor für Pädagogische Psychologie aus Münster, dass beim Thema Wissenschaftskommunikation das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft von zentraler Bedeutung sei. Bisher gelte das Augenmerk allerdings vor allem der Wirkung von Wissenschaftskommunikation. Deshalb erachte er einen Ausbau der Forschung zur Wissenschaftskommunikation für wichtig – und begrüßte die Gründung unseres Graduiertenkollegs!  Rainer Bromme beantwortete bei diesem Kaminabend ausführlich die vielen Fragen der Kollegiat:innen. In der Wissenschaftskommunikation gehe es etwa um die Frage, ob eher in wissenschaftliches Personal oder die Wissenschaft als System vertraut werde. Auch gebe es in der Kommunikationspraxis Unterschiede zwischen Natur- und…

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    Kaminabend zum Thema „Vertrauen“ mit Prof. Dr. Rainer Bromme

    Wir freuen uns sehr, in der nächsten Woche Prof. Dr. Rainer Bromme zu unserem nächsten Kaminabend im Rahmen des Kollegs begrüßen zu dürfen und mit ihm über das Thema „Vertrauen“ zu sprechen. Seine Perspektive zu den Themen Vertrauen in die Wissenschaft und „informiertes“ Vertrauen haben wir intern bereits im Mai diskutiert, nachdem inmitten der Covid-19-Pandemie das folgende Interview publiziert wurde: https://www.wissenschaftskommunikation.de/verstaendlichkeit-ist-gut-aber-es-geht-um-informiertes-vertrauen-38231/ Diese Diskussion möchten wir jetzt mit ihm selbst noch einmal weiter vertiefen. Rainer Bromme ist Mitglied, Antragsteller und Projektleiter des Graduiertenkollegs „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalen Welt“ an der Universität Münster, wo er auch von 1995 bis 2017 Professor für Pädagogische Psychologie war und derzeit Seniorprofessor ist. Zwischen…

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    #StayHome but #LeaveIvoryTower

    Promotionsprojekt von Alexander Chmelka. Die COVID-19-Pandemie, möchte man meinen, ist die Zeit der Stubengelehrten, also von der Außenwelt abgeschiedener Wissenschaftler*innen. Die Felderoberer, also jener Schlag von Feldforscher*in, der seinen Untersuchungsgegenständen die Erkenntnisse vor Ort abringt, haben es aufgrund von Kontaktbeschränkungen schwerer. Beide Extremtypen sind Bewohner*innen der gleichen Heimat – des Elfenbeinturms. Er ist die Stube der Gelehrten, aus deren Schutz heraus sie über die Beschaffenheit der Außenwelt schreiben können, ohne vom Schmutz derselben berührt zu werden. Und er ist das Raubschloss der Eroberer, von dem aus sie ins Feld ziehen und siegreich heimkehren, sobald sie die Daten haben, die sie benötigen. Was alle Elfenbeinturmwissenschaftler*innen gemein haben, ist: a) Der Unwille,…