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    Gedanken über die Denkwerkstatt #FactoryWisskomm

    von Katja Knuth-Herzig. Bereits im Grundsatzpapier des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur Wissenschaftskommunikation, das im November 2019 von Ministerin Anja Karliczek vorgestellt wurde, ist die Denkwerkstatt #FactoryWisskomm als wichtiger Baustein angekündigt worden, der maßgeblich dazu beitragen soll, die Wissenschaftskommunikation zu stärken. Es soll kein geringeres Ziel erreicht werden, als die Wissenschaftskommunikation als Thema „…in die Chefetage zu bringen“. Die Wissenschaftskommunikation soll stärker als bisher in der Wissenschaft selbst verankert werden und es soll erreicht werden, dass sie bei jedem Forschungsprojekt bereits in der Planung mitgedacht wird. In einer Arbeitsphase von acht Monaten soll die #FactoryWisskomm zentrale Handlungsfelder hierfür definieren, Maßnahmen zur Zielerreichung entwickeln und die Umsetzung der Ergebnisse…

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    Informiertes Vertrauen – Reflexionsfähigkeit ist gefragt!

    Ein Gespräch mit Rainer Bromme  Blogbeitrag von Jan Lauer, Florian Hoffmann & Rebecca Moltmann   Gleich zu Beginn unseres zweiten Kaminabends verdeutlichte unser Gast Rainer Bromme, Seniorprofessor für Pädagogische Psychologie aus Münster, dass beim Thema Wissenschaftskommunikation das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft von zentraler Bedeutung sei. Bisher gelte das Augenmerk allerdings vor allem der Wirkung von Wissenschaftskommunikation. Deshalb erachte er einen Ausbau der Forschung zur Wissenschaftskommunikation für wichtig – und begrüßte die Gründung unseres Graduiertenkollegs!  Rainer Bromme beantwortete bei diesem Kaminabend ausführlich die vielen Fragen der Kollegiat:innen. In der Wissenschaftskommunikation gehe es etwa um die Frage, ob eher in wissenschaftliches Personal oder die Wissenschaft als System vertraut werde. Auch gebe es in der Kommunikationspraxis Unterschiede zwischen Natur- und…

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    Kaminabend zum Thema „Vertrauen“ mit Prof. Dr. Rainer Bromme

    Wir freuen uns sehr, in der nächsten Woche Prof. Dr. Rainer Bromme zu unserem nächsten Kaminabend im Rahmen des Kollegs begrüßen zu dürfen und mit ihm über das Thema „Vertrauen“ zu sprechen. Seine Perspektive zu den Themen Vertrauen in die Wissenschaft und „informiertes“ Vertrauen haben wir intern bereits im Mai diskutiert, nachdem inmitten der Covid-19-Pandemie das folgende Interview publiziert wurde: https://www.wissenschaftskommunikation.de/verstaendlichkeit-ist-gut-aber-es-geht-um-informiertes-vertrauen-38231/ Diese Diskussion möchten wir jetzt mit ihm selbst noch einmal weiter vertiefen. Rainer Bromme ist Mitglied, Antragsteller und Projektleiter des Graduiertenkollegs „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalen Welt“ an der Universität Münster, wo er auch von 1995 bis 2017 Professor für Pädagogische Psychologie war und derzeit Seniorprofessor ist. Zwischen…

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    Von Theorien und Methoden – ein Rückblick auf das dritte Kollegtreffen des WiMaKo-Graduiertenkollegs

    von Annika Felix. Nach nunmehr knapp einem dreiviertel Jahr Laufzeit galt es, den bisherigen Stand der Promotionsprojekte zu reflektieren und sich frischen Input von außen einzuholen – das September-Kollegtreffen stand daher ganz im Zeichen der Theorien und Methoden. Der aktuellen Zeit geschuldet, konnte das Treffen erneut nur in der virtuellen Welt und nicht wie angedacht in Magdeburg stattfinden. Dank des längeren Planungsvorlaufs funktionierte dies jedoch trotz zahlreicher Gäste und dem Wechsel zwischen verschiedenen Videokonferenzsystemen deutlich routinierter als noch im Mai, wenn auch das Online-Format allen wieder einiges abverlangte.  Die ersten beiden Tage widmeten sich Überblicken und Vertiefungen zu Begriffen und Theorien. So startete die Woche mit grundlegenden Einführungen zum Wissenschaftssystem, dem Wissenschaftsmanagement und der Wissenschaftskommunikation durch die Kollegsprecher. Es schlossen sich am nächsten Tag…

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    Wissenschaftskommunikation vs. Wissenschaftsjournalismus?

    Rückblick zum „Kaminabend“ mit Jan-Martin Wiarda von Rebecca Moltmann. Wissenschaftskommunikation und Wissenschaftsjournalismus werden immer wieder als Antagonisten verhandelt. Auslöser dafür sind vermutlich der verstärkte öffentliche Fokus auf Wissenschaftskommunikation (auch auf Ebene der Politik), die zunehmenden Mittel für Ausschreibungen im Bereich der Wissenschaftskommunikation und die Professionalisierung der Kommunikationsabteilungen von Hochschulen und Fördereinrichtungen.   Während die Wissenschaftskommunikation also (theoretisch) floriert, wird es für den Wissenschaftsjournalismus immer schwieriger. Durch den Stellenabbau bei Zeitungen schrumpfen Ressorts, werden Aufträge für freie Journalist*innen immer knapper – insbesondere im Bereich des Wissenschafts- und Bildungsjournalismus. Ist die Wissenschaftskommunikation also mit verantwortlich für diese Entwicklung, weil sie große Teile nun selbst übernimmt?   Nein, schrieb Jan-Martin Wiarda schon 2015 auf seinem Blog über seine Stellungnahme für den Bundestagsausschuss für Bildung und Forschung:   „Der Aufwind der…

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    Kollegtreffen online

    Große Tagungen werden abgesagt, Läden schließen, dann kommen die Kontaktbeschränkungen. Und wie schon im Februar in Speyer durch Sturmtief Sabine, kämpfen wir mit Herausforderungen höherer Gewalt. Corona wirft unser seit Wochen als Präsenz geplantes zweites Kollegtreffen komplett durcheinander. Aber was nun? Absagen? Können wir das ganze online lösen? Aber, auf welcher Plattform? Wie bekommen wir die Referent*innen mit unter diesen Hut? Und, können die geplanten Workshopinhalte in so kurzer Zeit überhaupt auf ein Onlineformat umgearbeitet werden? Außerdem sitzt einer unserer Kollegsprecher durch die coronabedingten Grenzschließungen noch auf La Gomera fest und niemand weiß, ob er es rechtzeitig zum Kollegtreffen nach Deutschland schaffen wird. Mit viel Engagement von uns aber auch…

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    Ein Start mit Windstärke 10

    Das ist ein Kollegtreffen, dass sicher lange in Erinnerung bleiben wird. Nachdem wir lange geplant und organisiert haben, um ein spannendes erstes Kollegtreffen mit Workshops, Vorträgen und einer kleinen Eröffnungsfeier auf die Füße zu stellen, mussten wir heute direkt den ersten halben Tag wieder absagen. Dank Sturmtief „Sabine“ sind fast alle Kollegiat*innen und 2/3 des Leitungsteams noch irgendwo auf der Bahnstrecke in Richtung Speyer, während wir längst schon die Projektideen, das Schulungsprogramm und die gemeinsamen Forschungsschwerpunkte besser kennenlernen und diskutieren wollten. Da ja Kreativität eine wichtige Eigenschaft von Wissenschaftler*innen ist, haben wir jetzt aus Gegenwind einfach Rückenwind gemacht und das Programm der gesamten Woche umgebaut. Es wir alles ein wenig…