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    Prof. Dr. Michael Hölscher wurde zum 1. Vorsitzenden der GfHf gewählt

    Bei der Vorstandssitzung der Gesellschaft für Hochschulforschung (GfHf) Ende April wurde Prof. Dr. Michael Hölscher zum 1. Vorsitzenden der GfHf gewählt. Die GfHf ist ein Zusammenschluss von Wissenschaftler:innen aus wichtigen Bildungs-, Hochschul- und Wissenschaftsforschungseinrichtungen aus der D-A-CH-Region, die sich mit Fragen der Hochschulforschung beschäftigen. Sie bietet Forschenden aus verschiedenen Fachdisziplinen die Möglichkeit, einen fächerübergreifenden Diskurs zum Forschungsgegenstand Hochschule zu führen und versteht sich als Drehscheibe für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Das WiMaKo Team und alle Kollegiat:innen gratulieren Michael Hölscher herzlich zu dieser besonderen Wahl!

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    Expertengespräch und Book Launch „Engineering the Climate“

    In ihrem neuen Buch „Engineering the Climate: Science, Politics, and Visions of Control“ (Mattering Press) beschreibt Dr. Julia Schubert (Lehrstuhl für Hochschul- und Wissenschaftsmanagement, Universität Speyer) die Beziehung von Wissenschaft und Politik in der Etablierung sogenannter Climate Engineering Technologien. Das Buch ist im Dezember 2021 bei Mattering Press Manchester erschienen und über den Verlag frei zugänglich (open access). Anlässlich der Veröffentlichung des Buches veranstaltet die Universität Bonn am 09.06.2022 am Forum Internationale Wissenschaft (FIW) ein Expertengespräch zu der zentralen Rolle der Wissenschaft in der Bearbeitung gesellschaftlicher Herausforderungen. Neben der Autorin werden auch Prof. Dr. David Kaldewey (Bonn), Dr. Jeroen Oomen (Utrecht) und Prof. Dr. Simone Rödder (Hamburg) an dem Gespräch…

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    Science-Watch-Party zum Oscar nominierten Film “Don´t Look Up”

    Am 16.02.2022 um 17:00 Uhr möchten wir gemeinsam mit Wissenschaftler*innen den Netflix Film Don´t Look Up anschauen und im Anschluss diskutieren. Wir tauchen in die spannende Welt der Astronomie und des Klimawandels ein, sprechen über Fake News und Wissenschaftskommunikation, um Wissenschaftler*innen, die verzweifelt vor der Katastrophe warnen und nicht ernst genommen werden, Forscher*innen, die der Versuchung des Ruhms erliegen, Politiker*innen, die die Augen verschließen. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten – ob mit oder ohne Vorwissen!  Um an der Science-Watch-Party teilzunehmen, benötigt Ihr einen eigenen Netflix Zugang und müsst die kostenlose Browsererweiterung Teleparty (https://www.teleparty.com/) installieren – detaillierte Infos dazu schicken wir nach der Anmeldung nochmal zu. Wenn Ihr den…

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    Mit Improvisation gegen schwarze Kacheln und enttäuschte Erwartungen – der Umgang mit der Krise in Studium und Lehre

    Videokonferenz statt Kaffee und Keksen im Kongresszentrum, Lernplattform statt Klassenraum, Homeoffice statt Großraumbüro, Treffen an der Parkbank statt in der Bar – die Corona-Pandemie hat seit 2020 Kommunikationsprozesse und -räume in allen gesellschaftlichen Bereichen grundlegend verändert. Wie hat sich dies auf Hochschulen und den Lehr- und Studienalltag ausgewirkt? Das war die zentrale Frage der Online-Tagung „Kommunikation in der Krise – Lehre und Lernen an Hochschulen in Zeiten der Corona-Pandemie“, der Magdeburger Ausgabe des #WIMAKOForums. Im Rahmen der Tagung im November 2021 wurden Lehre und Lernen als Kommunikationsprozesse gefasst, die in Nicht-Krisenzeiten Erwartungen, Erwartungserwartungen und sozialen Praktiken folgen, die in Krisenzeiten aber vor Herausforderungen gestellt werden. Eingeübte Erwartungen an Lern- und…

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    Neue Wege bei der #digiGEBF21

    Wissenschaftskommunikation als Fachgesellschaft Die Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF) geht in diesem Jahr nicht nur mit ihrer Tagung neue Wege. Mit dem digitalen GEBF Jahr #digiGEBF21 hat sie sich vom üblichen Konzept, in Zeiten von Corona einen Kongress, der normalerweise an einem Tagungsort stattfinden würde nahezu unverändert in den digitalen Raum zu verlegen verabschiedet. Stattdessen wurden und werden verschiedene Formate verteilt über das gesamtes Jahr 2021 angeboten. Immer wieder finden klassische Formate wie Keynotes, kleinere Thementagungen, Meet the Editor Sessions oder Workshops als typisches Nachwuchsformat statt. Zumeist stehen diese Veranstaltungen nur angemeldeten Kongressteilnehmer:innen offen aber bereits mit dem Livestream der Keynotes auf YouTube ist das Orga Team einen für die…

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    Wissenschaftskommunikation darf kein kurzlebiges Trendthema sein

    Aktuell steht der Beginn der Koalitionsverhandlungen für die nächste Regierung an. Schon vor den Wahlen gab es von Wissenschaft im Dialog eine schöne Aufstellung dazu, was von den einzelnen Parteien für den Bereich Wissenschaftskommunikation zu erwarten ist. Nun sieht es danach aus, dass sich für die Regierungsbildung drei Parteien einigen müssen. Dabei liegen sicher sehr viele Themen auf dem Tisch. Ob das Thema Wissenschaftskommunikation in irgendeiner Weise dabei sein wird, ist aktuell noch völlig offen. Dabei gilt es gerade jetzt, an dem Thema, wie gute Wissenschaftskommunikation gelingen kann und sich weiterentwickeln, mit unverminderter Aufmerksamkeit dran zu bleiben. Es gilt (zumindest) für die nächsten vier Jahre zu verhindern, dass mit der…

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    „Wandel und Innovation im Wissenschaftsmanagement – Thinking outside the Box“

    Jahrestagung des Netzwerks Wissenschaftsmanagement 2021 Am 10. September 2021 fand die erste Jahrestagung des Netzwerks Wissenschaftsmanagement statt, die komplett digital abgehalten wurde. Eine ungewöhnliche Herausforderung für eine Veranstaltung, die das Netzwerken als einen ihrer zentralen Bestandteile versteht. Auch wenn dieser Aspekt der Tagung dieses Jahr möglicherweise durch das digitale Format etwas zu kurz gekommen ist, waren der thematische Input und die zahlreichen spannenden Diskussionen dafür umso überzeugender. Die Vielfalt der parallel angebotenen Sessions hat die Teilnehmer:innen allerdings auch dazu gezwungen, schweren Herzens einige Themen auszulassen, um bei anderen dabei sein zu können. Zum Start hatte ich aus den angebotenen Mini-Weiterbildungen die Session zum Thema „Science Diplomacy“ mit Sophie von Knebel…

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    Digitalisierte Informationsinfrastrukturen: die Lebensader einer Hochschule

    Promotionsprojekt von Ursula Müller. Wenn Sie einschätzen müssten, wie sehr die Digitalisierung an Ihrer Hochschule jeweils bezüglich der Kernprozesse Lehre, Forschung und Verwaltung vorangeschritten ist, welche vergleichende Prozentangaben würden Sie jeweils vergeben? – Zugegeben, das ist eine schwierige Frage, auch für Leiterinnen und Leiter der jeweiligen Infrastruktureinrichtungen wie z. B. Rechenzentrum, Bibliothek und Medienzentrum. Forschung ist ohne virtuelle Forschungsumgebungen, künstliche Intelligenz, Simulationsberechnungen, Big Data-Analysen, aber auch ohne Beratungsdienstleistungen zu Forschungsdatenmanagement kaum noch denkbar. Im Bereich von Lehre und Studium gab es bedingt durch die Corona-Krise eine dramatische Wende hin zur flächendeckenden Verwendung digitaler Tools, von Videokonferenztechnik und Abstimmungstools für Echtzeitvorlesungen, über die Produktion asynchroner Lernvideos, bis hin zu über Lernmanagementsysteme…

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    Kamingespräch zur #FactoryWisskomm

    Rund eine Woche nach der öffentlichen Präsentation der Ergebnisse der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiierten Denkfabrik #FactoryWisskomm hatten wir das große Glück Cordula Kleidt, Leiterin des Referats Wissenschaftskommunikation im BMBF, zu einem Kamingespräch im Kolleg zu Gast zu haben. Sie hat den gesamten Arbeitsprozess der Factory mit über 150 beteiligten Expert:innen in sechs Arbeitsgruppen betreut und begleitet. Auch Dr. Katja Knuth-Herzig und Dr. Justus Henke, zwei der Koordinator:innen von WiMaKo, waren an diesem Prozess in zwei unterschiedliche Arbeitsgruppen beteiligt. Hier geben sie Auskunft über die Ergebnisse Ihrer AGs und die Zusammenarbeit in der Denkfabrik: Am virtuellen Kamin ging es aber vergangene Woche nicht nur um die Ergebnisse der…

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    #WIMAKO-FORUM: Transformationsdruck im Wissenschaftssystem An den Schnittstellen von Wissenschaftsmanagement und Wissenschaftskommunikation

    Online-Tagungsreihe Herbst 2021 Save the Date Es besteht offenbar weitgehende Einigkeit darin, dass das Wissenschaftssystem – und Hochschulen im besonderen Maße – einem steigenden Anpassungsdruck an gesellschaftliche Transformationsdynamiken unterliegt. Dies ist nicht ohne Folgen für die wissenschaftliche Produktion von Wissen geblieben. Einerseits sind unter Schlagwörtern wie Transfer, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Diversität, Öffnung der Universität etc. zusätzliche Aufgaben definiert worden. Diese sind ohne ein effizientes Wissenschaftsmanagement nicht zu bewältigen. Andererseits besteht ein Bedarf an Legitimierung öffentlich finanzierter Wissenschaft und ihrer Beiträge zu gesellschaftlicher Entwicklung und Problembearbeitung. Hierbei ist die Wissenschaftskommunikation gefragt, deutlich mehr zu tun, als die Ergebnisse der wissenschaftlichen Wissensproduktion öffentlichkeitswirksam zu vermarkten.   Wissenschaftsmanagement und Wissenschaftskommunikation haben als hervorstechende Phänomene der jüngeren Entwicklungen im Wissenschaftssystem vieles gemein: Beide sind Grenzgänger an der Schnittstelle wissenschaftsinterner und -externer Prozesse. Damit…